
Erdbeeren, Spielplätze, Fahrgeschäfte. Am Donnerstag hat die Stadt Wernigerode verkündet: Karls Erdbeerhof baut hier ein Erlebnisdorf. Unternehmens-Chef Robert Dahl hat wohl schon eine Weile nach einem Standort im Harz gesucht. Während seiner Suche hat er öfter in Wernigerode übernachtet und dabei ist ihm die Stadt einfach ans Herz gewachsen: „Wenn man dann mit Leuten spricht und auch sieht, was Wernigerode für eine touristische Bedeutung hat. Da haben wir gedacht, es wär doch eigentlich ideal. Dann hing es vom Grundstück ab. Und da es ein perfektes Grundstück gab, ist es eben Wernigerode geworden.“
Oberbürgermeister Tobias Kascha ist stolz auf den Erfolg: „Das war ein super Gefühl. In meiner 3-Jährigen Amtszeit ist das ein absolutes Highlight und ein Riesenerfolg für die Stadt.“ Er hofft, dass auch andere regionale Unternehmen und Attraktionen vom Erlebnishof profitieren. Robert Dahl hat dazu schon erste Ideen: „Dass man sich austauscht und gemeinsame Produkte entwickelt, die wir dann vielleicht auch an den anderen Standorten verkaufen können. Wir wollen Teil der regionalen Entwicklung sein. Durch Sportförderung oder andere Dinge, die es zu supporten gilt. Das haben wir bis dato immer so gehalten und das wird uns in Wernigerode hoffentlich auch gelingen.“
Das Erlebnisdorf soll an der Autobahnabfahrt Wernigerode Mitte entstehen und das gleiche Konzept haben, wie die anderen Standorte der Kette: „Da gibt es einen großen Manufakturenmarkt. Da riecht es immer nach Erdbeermarmelade, weil die hier täglich gekocht wird. Da werden Bonbons hergestellt, wobei jeder zuschauen kann. Ich hab kostenlose Indoor- und Outdoorspielplätze. Und es gibt auch das ein oder andere sehr schöne, kleine Fahrgeschäft. Dafür bezahlt man einen kleinen Obolus, aber der Eintritt in das Erlebnisdorf ist frei.“
Läuft alles nach Plan, öffnet das Erlebnisdorf 2028 erstmals seine Türen. Für die Region entstehen mehr als 250 neue Arbeitsplätze.