
Wenn auf der Lebensmittelverpackung der Hinweis „unter Schutzatmosphäre verpackt“ steht, bedeutet das, dass diese Lebensmittel auf eine spezielle Art haltbar gemacht wurden. Fachleute sprechen hier von MAP – „Modified Atmosphere Packaging“. Dabei wird in keimfreier Umgebung zuerst die normale Luft aus den Produktverpackungen gesaugt und stattdessen ein sogenanntes Schutzgas eingefüllt.
Das erhöht die sogenannte mikrobiologische Stabilität. Das ist der Zeitraum, in dem sich Bakterien, Pilze usw. nicht spürbar vermehren. Das ist bis zum aufgedruckten Verbrauchsdatum des Produktes unter den eingehaltenen Lagerbedingungen von den Herstellern garantiert. Das Schutzgas ist eine Mischung aus Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff und unterscheidet sich von normaler Luft.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht bei dieser Form der Haltbarmachung von Lebensmitteln kein Risiko für uns Verbraucher.
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