
Das stammt - wie so vieles - aus dem Mittelalter. Damals wurde am Gedenktag für den heiligen Martin, am 11. November, traditionell bei den betuchteren Bürgern eine Martinsgans gegessen. Die darauf folgende Adventszeit war eine Art Fastenzeit, die dann mit der Christmette beendet wurde. Und wer es sich leisten konnte, feierte den Abschluss des Fastens wieder mit einer Gans.
Ärmere Leute hingegen ließen sich Würste schmecken, die Mettenwürste oder auch Weihnachtssau genannt wurden. Und wer jetzt bei Mettenwurst hellhörig geworden ist: ja, heute nennen wir diese geräucherte, streichfähige Wurst Mettwurst und essen sie rund ums Jahr - und nicht nur zu Weihnachten.
Wie schnell tropft Regen? Wieviele Menschen wurden schon von Meteoriten getroffen? Der Tag ist voller kleiner Geheimnisse und radio SAW deckt sie auf.
