
Radarwarnmelder und Blitzer-Apps sind verlockend – gerade in Zeiten von Blitzermarathons. Aber was ist eigentlich erlaubt und welche Strafen drohen?
In Deutschland gilt: Automatisierte Warnungen vor Blitzern sind sowohl als App im Handy als auch in Form eines separaten Geräts verboten. Dabei dürfen Apps zwar installiert werden, weder Fahrer noch Beifahrer dürfen sie jedoch verwenden. Radarwarngeräte müssen ebenfalls ausgeschaltet sein. Andernfalls kann die Polizei nicht nur ein Bußgeld von 75 Euro verlangen, sondern Ihr bekommt schlimmsten Falls noch einen Punkt in Flensburg.
Noch teurer als in Deutschland kann es zum Beispiel in Dänemark oder Italien werden. In beiden Ländern werden neben einer Geldstrafe von rund 800 Euro auch das Handy bzw. der Radarwarnmelder eingezogen. Wer sich stattdessen für Frankreich als Reiseziel entscheidet, muss sogar mit bis zu 1500 Euro rechnen. Allein die Anwesenheit der Geräte im Fahrzeug ist strafbar. Bei einer festen Installation müsst Ihr sogar um Euer Auto bangen, das konfisziert werden kann.