
Hitzewellen, Stürme, Starkregen -der Klimawandel ist für alle spürbar. Wie die Städteplaner die Folgen abmildern wollen, das haben Forscher der Martin-Luther-Universität in Halle untersucht und kommen zu dem Ergebnis: das Potential von Grünflächen wird viel zu wenig genutzt. Mehr dazu von Torsten Rößler
Der Klimaschutz spielt zwar in allen 25 untersuchten Großstädten eine wichtige Rolle- die Herangehensweise ist aber höchst unterschiedlich. Dabei fällt auf: die meisten Klimapläne setzen auf die Verringerung von Schadstoffausstoß. Dabei wäre es viel einfacher, sagen die Forscher der Uni Halle: zubetonierte Flächen aufbrechen, Rasen anlegen, Bäume und Sträucher pflanzen, wo es nur geht. Stadtgrün könne die Temperatur senken und Regenwasser speichern. Das sei alles bekannt, bei der Umsetzung hapert es aber.