
Die Grubensicherungsgesellschaft Teutschenthal bei Halle ist pleite. Der Insolvenzverwalter will den Betrieb der unterirdischen Giftmülldeponie zunächst weiterführen. Die 100 Mitarbeiter bekommen in den nächsten drei Monaten Insolvenzgeld von der Arbeitsagentur. Die Einlagerung von giftigen Filterrückständen aus Müllverbrennungsanlagen kann erst einmal weitergehen.
Was danach aus dem ehemaligen Salzbergwerk wird, ist nicht abzusehen. Wenn sich keine Investoren finden und die GTS den Weiterbetrieb ganz einstellt, müsste das Land Sachsen-Anhalt einspringen, schreibt die MZ. Das würde Millionenkosten für die Steuerzahler bedeuten.
Vor 30 Jahren war eines der stillgelegten Grubenfelder in Teutschenthal eingebrochen und hatte im Raum Halle ein Erdbeben ausgelöst.