Wildpark

Tangerhütte: Zukunft des ehemaligen Wildparks Weiße Warte

Die Weichen für die Zukunft des Wildparks Weißewarte sind gestellt: Nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 15. Oktober 2025 fand am 28. Oktober im Rathaus der Stadt Tangerhütte die offizielle Submission zur Ausschreibung statt. Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Brohm, dem Stadtratsvorsitzenden und Mitarbeitenden der Verwaltung wurden die eingegangenen Angebote geöffnet.

Bis zum Ablauf der Frist lagen zwei Gebote vor. Ein Angebot erfüllt die vom Stadtrat beschlossenen Ausschreibungsbedingungen vollständig und ist damit aussichtsreicher Kandidat für den Zuschlag.
„Mit der Ausschreibung wurde ein weiterer Schritt zur Zukunft des Wildparks getan“, erklärte Bürgermeister Brohm. „Das Verfahren zeigt, dass weiterhin Interesse an einer Nachnutzung besteht. Jetzt liegt es an den Gremien, über die Vergabe zu entscheiden.“

Der Stadtrat hatte bereits im Januar 2025 beschlossen, die kommunalen Eigentumsflächen des ehemaligen Wildparks – rund 10 Hektar Gelände – zu veräußern. Das Mindestgebot lag bei 223.000 Euro, basierend auf einem Verkehrswertgutachten.

Die Ausschreibungsbedingungen setzen dabei klare Rahmenbedingungen:

  • Innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Baugenehmigung muss mit der Umsetzung des Nutzungskonzepts begonnen werden.
  • Eine Sonderklausel schützt die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
  • Eine Wiederkaufs- und Mehrerlösklausel stellt sicher, dass die Fläche langfristig für Freizeit- und Erholungszwecke genutzt wird.

Die Ausschreibung wurde breit gestreut – über regionale und überregionale Medien, Immobilienportale und die eVergabe-Plattform – um eine möglichst große Resonanz zu erzielen.

Mit dem nun abgeschlossenen Verfahren rückt die Entscheidung über die zukünftige Nutzung des traditionsreichen Areals in greifbare Nähe.
In den kommenden Wochen wird der Stadtrat über die Vergabe beraten – und damit über das nächste Kapitel in der Geschichte des Wildparks Weißewarte entscheiden.

 

Seite teilen