
Die Stiftung Warentest hat 24 bekannte Marken von Hundetrockenfutter getestet und dabei zahlreiche Produkte hinsichtlich ihrer Qualität bewertet. Ein Augenmerk lag dabei auch auf sogenannten Sensitiv-Futtern.
Das "4Paws Sunny Hills" der Edeka-Marke 4Paws schnitt mit der Bestnote "sehr gut" ab und wird als das beste Futter im Test empfohlen. Diese Handelsmarke ist auch bei Netto Marken-Discount und Budni erhältlich. Pablo von Netto Marken-Discount ist die Preisempfehlung und kostet nur 0,25 Euro pro Tag. Mit Ausreichend schnitten Pennys Lucky Dog, Adult Ente & Kartoffel von Josera und Fressnapfs Rentier, Rind, Schwein, Wasserbüffel.
Von den als Sensitiv-Futter beworbenen Produkten blieben einige hinter den Erwartungen zurück. Diese Futtersorten schüren teilweise unrealistische Erwartungen bei Hundebesitzern. Fressnapfs "Select Gold Sensitive" und andere Marken warben zum Beispiel mit besonderen Eigenschaften, die sie nicht erfüllen konnten. Die Patchwork-Rezepturen unterscheiden sich kaum von regulären Futtersorten.
Die Untersuchung ergab auch, dass die Futterpreise im Vergleich zu 2021 deutlich gestiegen sind. Kümmerten sich Hundehalter 2021 noch ab 62 Euro im Jahr um ihre Tiere, sind es nun mindestens 91 Euro. Sensitiv-Futter kann sogar bis zu 726 Euro jährlich kosten.
Zahlreiche Marken erhielten wegen unzureichender Fütterungsempfehlungen und irreführender Werbeaussagen Punktabzüge. So empfahlen einige Futtermarken keine passenden Portionsgrößen für unterschiedliche Gewichtsklassen von Hunden, was zu Über- oder Untergewicht führen könnte. Die Testergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung mit Werbeversprechen und Kennzeichnungen auf Hundefutterpackungen. Verbraucher sollten detaillierte Informationen einfordern und nicht blind auf Marketingaussagen vertrauen.