
Im Zuge der Landtagswahl am 6. September startet heute der Sozial-O-Mat der Diakonie Mitteldeutschland. Die Online-Plattform soll Nutzerinnen und Nutzern helfen, ihre Positionen zu den wichtigsten sozialen Themen der Wahl mit den Positionen der Parteien vergleichen. Dafür wurden alle zur Wahl antretenden Parteien aufgefordert, zu 20 sozialpolitischen Thesen Stellung zu nehmen und ihre Positionierung zu begründen.
Nutzerinnen und Nutzer beantworten 20 Thesen, die unter fünf Themenbereiche fallen. Dazu gehören zum Beispiel "Arbeit und Gesellschaft", "Zuwanderung und Integration" oder "Gesundheit und Pflege". Wer die 20 Thesen mit der jeweils eigenen Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität bewertet hat, erfährt im Ergebnis, mit welchem Parteiprogramm die persönlichen Erwartungen die größte Übereinstimmung haben.
Alle zur Landtagswahl aufgestellten Parteien wurden gebeten, sich mit Antworten und Positionen am Sozial-O-Mat zu beteiligen, zwölf Parteien sind mit ihren Inhalten vertreten. Einige Parteien haben auch auf Nachfrage nicht reagiert, andere haben die Beteiligung abgesagt.
Laut Christoph Stolte, dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Mitteldeutschland, soll der Sozial-O-Mat keine Parteiempfehlung abgeben, sondern Orientierung bei Themen der sozialen Teilhabe, Unterstützung und Daseinsvorsorge geben.