Die Stadt Halle bekommt 126 Millionen Euro aus dem schuldenfinanzierten Sonderprogramm Infrastruktur vom Bund. Das Rathaus hat jetzt einen Plan vorgelegt, wohin das Geld fließen soll. Der größte Anteil 33 Millionen gehen für die Sanierung des Stadthauses drauf. Es folgen Straßenreparatur, Begrünung, Feuerwehrhäuser und Sportvereine. Die gesamte Liste findet sich im Internet auf radiosaw.de. Der Stadtrat muss dem Plan noch zustimmen.
Die Liste umfasst folgende Einzelinvestitionen (Auswahl; in Mio. Euro)
- Sanierung öffentlicher Gebäude: Grundhafte Sanierung des Stadthauses (33 Mio. Euro)
- Bevölkerungsschutz: Sanierung und Erweiterung der Freiwilligen Feuerwehren Halle-Neustadt (4,5) und Passendorf (4,5); Sanierung von Lager- und Archivräumen des Katastrophenschutzes in der Barbarastraße (2)
- Energie- und Wärmeinfrastruktur: Elektrifizierung der Ziegelwiese und des Riveufers (zusammen 2,4)
- Verkehrsinfrastruktur: u.a. Begleitung des Kommunalen Wärmeplans durch Straßensanierung und Begrünung in zwei Clustern primär im Mediziner-Viertel und in der südlichen Innenstadt (zusammen 25,7); grundhafter Ausbau von Schieferstraße (4,6), Äußere Radeweller Straße (2,5), Äußere Hordorfer Straße (2)
- Infrastruktur: Kimaresiliente Neugestaltung des Marktplatzes mit Wettbewerb, Brunnenanlage, Grüngestaltung (2,5)
- Sanierung von Sportanlagen: u.a. Sanierung der Sporthalle MT 90 im Sportkomplex Robert-Koch-Straße (5,6); Sanierung der Werferhalle im Sportkomplex Brandberge (2,8); Sanierung Umkleide- und Sanitärbereich, Tribüne und Dach Funktionsgebäude des VfL Halle 96 (1,5); Umwandlung Hartplatz in Kunstrasenplatz beim Polizeisportverein (1,14); Sportanlage Lettin – Sanierung Laufbahn (0,48)
- Sanierung öffentlicher Gebäude/Kultureinrichtungen: Investitionsvorhaben Siedehaus VI im Saline-Ensemble (0,4)
- Digitalisierung: u.a. Druck-, Scan- und Multifunktionslösung u.a. zur Unterstützung der Einführung der eAkte in der Verwaltung (2,25)