
Gas statt Braunkohle: Als größter Stromversorger in Sachsen-Anhalt will das Kraftwerk Schkopau umrüsten und so den CO2-Ausstoß senken. Nach Angaben des Landesverwaltungsamtes ist hier unter anderem ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk sowie eine Industriegasturbinenanlage geplant. Für den vorzeitigen Beginn von Maßnahmen sei bereits eine Zulassung erteilt worden.
So sollen in Zukunft der benachbarte Chemiepark mit Prozessdampf und Strom sowie das öffentliche Stromnetz umweltfreundlicher versorgt werden – mit deutlich weniger Kohlendioxid-Emissionen als zuvor. Das Kraftwerk, betrieben von der Saale Energie GmbH, spielt dabei eine zentrale Rolle in der öffentlichen Stromversorgung Sachsen-Anhalts.
Bis Ende 2034 muss der Kohleausstieg geschafft sein, so ist es gesetzlich festgelegt. Ende November vergangenen Jahres hatte es in dem Kraftwerk gebrannt, wodurch beide Kraftwerksblöcke zeitweise außer Betrieb waren. Die Versorgung wurde in dieser Zeit von anderen Kraftwerken übernommen.