
Das war ein hartes Stück Arbeit, doch die Handballer des SC lösten auch die schwere Aufgabe in Gummersbach und fuhren einen 32:31 Auswärtserfolg ein. Bester Magdeburger Schütze war Omar Ingi Magnusson mit elf Toren.
Der Sieg ist das passende Geschenk zum Dienstjubiläum von Trainer Wiegert, der zehn Jahre beim SCM im Traineramt ist. Der SCM bleibt mit 31:1 Punkten souveräner Tabellenführer, Kiel und Lemgo haben als beste Verfolger jetzt schon sieben Minuspunkte mehr auf dem Konto.
In den Anfangsminuten vergab der SCM einige Würfe, drehte dann aber mit drei Toren in vierzig Sekunden das Spiel erstmals in seine Richtung(3:1/6.). Insgesamt häuften sich Ungenauigkeiten. So glich Gummersbach aus, doch Magdeburg setzte sich erneut auf zwei Tore ab. Gummersbach hatte auch darauf eine Antwort und so ging der Tabellenführer nur mit einem Tor Vorsprung in die Pause.
Magnusson reißt das Spiel an sich
Nach der Pause traf Magnusson gleich viermal für den SCM hintereinander, Magdeburg führte wieder mit drei Toren (21:18/34.). Danach trafen beide Teams fünf Minuten gar nicht, produzierten Lattentreffer, Fehlwürfe oder technische Fehler. Magdeburg hielt seine Führung, hatte aber mit dem Rückraum der Gastgeber große Probleme, so dass Gummersbach schließlich die Partie wieder drehte (25:27/52.).
Die Elbestädter konterten, gingen ihrerseits erneut in Führung, bekamen aber Kentin Mahé nicht in den Griff, der immer wieder ausglich. Sieben Sekunden vor Schluss traf Matthias Musche zum 32:31, Gummersbach nahm sofort die letzte Auszeit, doch Sergey Hernandez parierte den letzten Wurf.