
Das war ein hartes Stück Arbeit! Der SC Magdeburg hat in heimischer Halle die Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim mit 28:24 bezwungen. Dabei waren die Gäste lange Zeit auf Augenhöhe oder sogar in Führung. Der SCM vergab etliche Chancen inklusive drei Siebenmeter in Serie. Trotzdem blieb das Team von Trainer Bennet Wiegert in Schlagdistanz, ein 6:0-Lauf brachte den Führungswechsel, den der Club bis zum Spielende verteidigte. Bester Magdeburger Werfer war Felix Claar mit sechs Toren.
In der Anfangsphase erarbeitete sich Magdeburg leichte Vorteile, war besonders in der Defensive aufmerksam und warf einen kleinen Vorsprung heraus (5:2/9.). Als Magdeburg einige Angriffe liegen ließ, drehten die Löwen die Partie (7:8/16.) - unter anderem vergab der SCM drei Siebenmeter in Serie, hatte insgesamt Nachteile im Torwartduell. Auch weil Magdeburg fast acht Minuten nicht traf, führten die Gäste zur Pause. "Wir haben beim Champions-League-Sieger auf Augenhöhe gespielt. Der 6:0-Lauf gegen uns war dann bitter und tut total weh", sagte der ehemalige SCM-Spieler und Löwen-Trainer Maik Machulla.
Auch nach dem Seitenwechsel tat sich Magdeburg im Angriff schwer, musste immer wieder an den Siebenmeterpunkt - und vergab von dort weiter zu oft. In Überzahl gelang den Gastgebern immerhin der Anschluss (16:17/38.), doch in Unterzahl erhöhten die Löwen wieder auf drei Tore. Weiter konnten sich die Gäste nicht absetzen, stattdessen drehte der SCM die Partie mit einem 6:0-Lauf (24:20/49.). Die Löwen verkürzten zwar noch einmal, konnten das Spiel aber nicht erneut wenden. Kurz vor Schluss sah Steven Jacobsen nach seiner dritten Zeitstrafe noch Rot.