
Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr bisher weniger Waldbrände als üblich erlebt. Gleichzeitig ist insgesamt mehr Fläche von den Feuern betroffen.
Bis zum 23. September wurden 68 Waldbrände gezählt. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 93 Bränden pro Jahr.
Besonders große Feuer gab es bei Gröningen im Bördekreis und in Nebra im Burgenlandkreis. Bei Gröningen brannten rund 17 Hektar, in Nebra waren es etwa zehn Hektar.
Im Nationalpark Harz blieb es auf sachsen-anhaltischer Seite vergleichsweise ruhig. Dort wurde in diesem Jahr bislang nur ein Waldbrand registriert.
Bei vielen Bränden ist die Ursache noch unklar. Andere Feuer wurden durch Brandstiftung oder Unachtsamkeit ausgelöst, auch landwirtschaftliche Maschinen spielten eine Rolle.
Die Bilanz ist noch vorläufig, weil die Waldbrandsaison weiterläuft. Die Zahlen können sich deshalb noch verändern.