
Im Norden Sachsen-Anhalts ist die Stimmung im Handwerk aber auch in der Industrie und im Handel mies. Zu diesem Ergebnis kommen die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Magdeburg nach ihrer Konjunkturumfrage.
Die sind in fast jedem Unternehmen die Gleichen: hohe Arbeitskosten, hohe Kosten für Energie und Rohstoffe, Fachkräftemangel und Bürokratie. Rein spielt auch die unsichere geopolitische Lage – Krieg in der Ukraine, Zölle von den USA – da behalten die Unternehmen ihr Geld lieber bei sich und trauen sich nicht zu investieren. Die Folge: Sachsen-Anhalts Wirtschaft schrumpft um 0,3 Prozent – es ist das vierte Rezessionsjahr in Folge. Anfang des Jahres waren die Unternehmen noch hoffnungsvoll durch den Regierungswechsel, die neue Regierung hat bisher aber nicht geliefert, was sie versprochen hat. An der Konjunkturumfrage haben sich rund 1,400 Unternehmen aus dem Norden Sachsen-Anhalts beteiligt.