
1.101 Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts wurden zwischen Mai und Juli unter anderem zur Demokratie, Wirtschaft, die eigene Zufriedenheit und zum Land befragt. Laut dem nun veröffentlichten Sachsen-Anhalt Monitor sehen zwar 60 Prozent der Befragten optimistisch in ihre Zukunft und schätzen vor allem das Leben auf dem Land, den regionalen Zusammenhalt und das Miteinander. Aber nur 17 Prozent der Befragten schätzen die Zukunft des Landes als positiv ein. Handlungsbedarf sehen sie etwa bei den Themen Wirtschaft, Infrastruktur, soziale Sicherheit und auch bei der Benachteiligung ostdeutscher Menschen. Insgesamt ist die Identifikation mit Sachsen-Anhalt und Ostdeutschland gestiegen und die Demokratie als Staatsform findet breite Zustimmung.
83 Prozent der Befragten fürchten, künftig nicht mehr in Frieden leben zu können. Auch der Klimawandel beschäftigt die Menschen im Land – 70 Prozent sind bereit, den eigenen Lebensstil daran anzupassen. Unzufrieden sind die Menschen mit der Politik.