In einer Zahnarztpraxis bei der Behandlung: im Vordergrund stehen Instrumente des Arztes, im Hintergrund sieht man verschwommen einen Zahnarzt mit Mundschutz bei der Behandlung eines Patienten

Sachsen-Anhalt: Landzahnarztquote geht in zweite Runde

Einen Termin beim Zahnarzt bekommen – das wird wohl zukünftig vor allem in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts immer schwerer. Denn während mehr und mehr Zahnärzte in den Ruhestand gehen, fehlt der Nachwuchs, um die Praxen zu übernehmen. Mit der sogenannten Landzahnarztquote soll diesem Trend entgegengewirkt werden.

Über die Landzahnarztquote können sich junge Menschen den Traum vom Zahnmedizinstudium erfüllen – auch wenn sie kein Einser-Abi haben. Im Gegenzug verpflichten sie sich, nach ihrem Abschluss zehn Jahre in Sachsen-Anhalt zu arbeiten. Wo genau das sein wird, richtet sich danach, wo die Versorgungslage dann besonders dünn ist, erklärte uns Conrad Kubernath von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Die ersten vier angehenden Landzahnärzte studieren schon seit Oktober an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Jetzt ist die Bewerbungsrunde für das kommende Wintersemester gestartet. Bewerber sollten vor allem berufliche Vorerfahrung und Motivation mitbringen.

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