
Mehr Geld, weniger Bürokratie und mehr Spielraum für die Kommunen – die Landräte in Sachsen-Anhalt stellen klare Forderungen an die künftige Landesregierung. Nach der Landtagswahl haben sie zehn Kernforderungen beschlossen. Landrat Steve Kanitz aus dem Altmarkkreis Salzwedel sagte:
„Eins ist auch klar, Probleme kann man nicht abwählen, sondern die bleiben weiter bestehen. Und die Anliegen der Menschen sind weiterhin da und müsse gelöst werden, das ist unsere Aufgabe darauf konzentrieren wir uns. Wir sind Anwälte der Bürgerinnen und Bürger bei uns in den Landkreisen für deren Interessen und das bleiben wir.“
Konkret wollen die Landräte weniger einzelne Förderprogramme sowie eine schlankere Verwaltung mit nur noch zwei Ebenen. Hintergrund sind auch die steigenden Kosten für Sozial- und Jugendhilfe.