
In wenigen Wochen beginnt für viele Jugendliche in Sachsen-Anhalt das neue Ausbildungsjahr. Viele Betriebe suchen noch dringend Nachwuchs – und setzen dabei immer häufiger auf Auszubildende aus dem Ausland.
Im vergangenen Ausbildungsjahr haben mehr als 1.000 Jugendliche ohne deutschen Pass eine duale Ausbildung begonnen. Das sind rund zwölf Prozent mehr als im Jahr 2024. Damit gewinnen internationale Azubis für Unternehmen im Land immer mehr an Bedeutung.
Unterstützung gibt es unter anderem von Arbeitsagenturen und Jobcentern. Sie helfen beim Einstieg in die Ausbildung und bieten Programme an, mit denen die Jugendlichen parallel auch ihre Deutschkenntnisse verbessern können.
Besonders viele Ausbildungsplätze gibt es im Handel und in der Industrie. Zu den beliebtesten Berufen gehören Verkäufer oder Verkäuferin, Kfz-Mechatroniker sowie Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement.
Viele Unternehmen hoffen jetzt, kurz vor dem Ausbildungsstart noch freie Lehrstellen besetzen zu können – auch mit Bewerberinnen und Bewerbern aus dem Ausland.