Fußball auf Sportplatz

Sachsen-Anhalt: Flex-Modell sichert Spielbetrieb im Frauenfußball

Im Frauenfußball in Sachsen-Anhalt wird nicht immer elf gegen elf gespielt. Oft fehlen Spielerinnen – deshalb gibt es seit dieser Saison das sogenannte Flex-Modell. Je nach Kaderstärke wird vor dem Spiel entschieden: elf gegen elf oder neun gegen neun. So sollen Spielausfälle vermieden und der Spielbetrieb gesichert werden. Beim FC Stahl Aken werden rund 70 Prozent der Spiele so ausgetragen. Trainer Pascal Bönecke sagt:

„Mir ist wichtig, dass die Mädels spielen. Und ohne das Flex Model würden wir immer noch auf Kleinfeld spielen. Und aus dem Grund haben wir uns auch als Verein eingesetzt, dieses Flex Model ins Spiel zu bringen. Einfach um den Großfeldfußball bei den Mädels zu stärken und um zu verhindern, dass es vielleicht bald gar keine Frauenmannschaften auf dem Großfeld mehr gibt.“

Im Verband kommt das Modell gut an: 11 von 13 Teams in der Frauen-Landesliga nutzen es regelmäßig. Es wurde eingeführt, um auf sinkende Spielerinnenzahlen zu reagieren. Nach positiven Erfahrungen soll das Flex-Modell auch in der kommenden Saison weitergeführt und leicht angepasst werden.

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