
Drohne statt Traktor: Auf Sachsen-Anhalts Feldern testet die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau gerade eine neue Art der Aussaat. Zwischen zwei Ernten wachsen auf vielen Feldern sogenannte Zwischenfrüchte. Sie schützen den Boden und halten Nährstoffe fest. Normalerweise kommen die Samen dafür erst nach der Ernte in die Erde. Mit der Drohne läuft das aber anders: Sie verteilt das Saatgut schon vorher aus der Luft, während das Getreide noch auf dem Feld steht. So können Landwirte die Aussaat parallel zur Ernte erledigen. Außerdem bleibt der Boden unberührt und wird nicht zusätzlich ausgetrocknet – was vor allem bei Hitze und Trockenheit ein großer Vorteil ist. In den kommenden Jahren soll die Technik weiter ausprobiert und für den Einsatz auf den Feldern verbessert werden.