






Von tödlich giftig bis essbar und lecker, auch im November kann man in den Wäldern nach Pilzen suchen. Wir waren mit den Pilzsachverständigen Naline Franz und Fabian Sprott bei Haldensleben unterwegs und haben noch einige Pilze entdeckt. Giftige Vertreter wie Erdritterling, Grünblättriger Schwefelkopf, Kahler Krempling aber auch essbare Pilze wie Schirmpilze und auch einen Maronen-Röhrling. Naline Franz erklärt welche Pilze man im November finden kann:
Oh, jetzt eigentlich zu dem aktuellen Zeitpunkt noch relativ viel, da wir jetzt noch nicht so den ganz großen Frost hatten. Röhrlinge findet man durchaus noch. Ansonsten, was jetzt ganz typisch ist, jetzt gerade auch so zum Spätherbst hin, haben wir violette Rötelritterlinge, Mönchsköpfe, die auch jetzt mittlerweile recht aktiv sind. Meistens noch so ein paar Täublinge, die man gut finden kann. So die allerersten Winterpilze zeigen sich langsam, so was wie Austernseitling oder so Judasorn kann man schon langsam finden. Gibt durchaus noch ein bisschen was.
Auch zur korrekten Entnahme hat Naline Tipps:
Ganz wichtig ist erstmal die korrekte Entnahme der Fruchtkörper, dass man den wirklich komplett aus dem Boden entnimmt, das Loch vorsichtig zumacht. Dann sollte man gucken, dass man immer auch ein paar Fruchtkörper stehen lässt, denn so ein Mycel lebt natürlich nicht ewig. Und damit der Pilz eine Chance hat, sich zu verbreiten, würde ich immer auch einige Fruchtkörper stehen lassen, damit er eben die Chance hat, Sporen zu bilden und damit aus diesen Sporen irgendwann wieder ein neues Mycel wachsen kann. Deswegen sollte man immer schauen, dass man gerade ältere Fruchtkörper, die man sowieso eigentlich nicht mehr essen kann, am besten stehen lassen, dass die eben auch noch Sporen bilden können.