Das Löschwasserkissen am Bahnhof Goetheweg der Brockenbahn

Osterwieck: Mehr Löschwasser für den Ernstfall

Wenn es brennt, zählt jede Minute – und vor allem genügend Wasser. In Osterwieck im Harz soll deshalb die Löschwasserversorgung verbessert werden. Die Stadt setzt dabei unter anderem auf sogenannte Löschwasserkissen.

Rund 50.000 Euro kostet ein solches großes Wasserreservoir. Zwei Löschwasserkissen sind für die Ortsteile Osterode am Fallstein und Rhoden bereits vorgesehen. Die Stadt will damit im Ernstfall schnell zusätzliche Wassermengen für die Feuerwehr bereitstellen.

Auch weitere Maßnahmen sind geplant. In Stötterlingen und Göddeckenrode sollen beispielsweise neue Löschwasserzisternen entstehen.

Großbrand an Silvester war Warnsignal

Wie dringend die bessere Versorgung ist, hat sich in der Silvesternacht im Osterwiecker Ortsteil Hessen gezeigt. Dort brannten zwei Fachwerkhäuser. Die Feuerwehr hatte dabei mit einem erheblichen Problem zu kämpfen: Das vorhandene Löschwasser reichte nicht aus.

Teilweise musste deshalb sogar Wasser aus privaten Swimmingpools genutzt werden. Ein Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, ein weiteres wurde schwer beschädigt. Der entstandene Schaden wurde auf mehr als eine halbe Million Euro geschätzt. 

Löschwasserkissen als schnelle Lösung

Die mobilen Löschwasserkissen können im Vergleich zu fest eingebauten Zisternen relativ schnell aufgestellt werden. Die Stadt Osterwieck hat dafür inzwischen Fördermittel erhalten. Für Osterode sind laut Stadt rund 61.700 Euro, für Rhoden knapp 57.800 Euro Förderung vorgesehe

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