
Ein angeblicher Mord hat am Wochenende in Oschersleben in der Börde einen Großeinsatz ausgelöst. Ein 20-Jähriger erschien Samstagnachmittag auf dem Polizeirevier und behauptete, seinen Bruder zu Hause erstochen und das Messer im Park weggeworfen zu haben.
Die Polizei rückte aus, um im Park nach dem Messer zu suchen. Die zweite Gruppe wurde von einem Fährtenhund auf direktem Weg zur Wohnung des Mannes geführt. Hier brachen die Einsatzkräfte die Tür auf und fanden NICHTS. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass der Mann in der Vergangenheit mehrfach in psychiatrischer Behandlung gewesen war.
Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt und die Kosten für den gut vierstündigen Einsatz soll er auch übernehmen. Er wurde inzwischen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.