Baustelle an der Brücke von oben

Muldestausee: Muldebrücke für zwei Jahre gesperrt

Die alte Muldebrücke bei Pouch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist ab heute für zwei Jahre gesperrt. Damit kann der Bau der neuen Brücke weitergehen. Rund 53 Millionen Euro werden in das knapp 500 Meter lange Bauwerk investiert.

Auf der Poucher Seite wird zunächst ein Teil der alten Brücke abgerissen. Gleichzeitig werden die Stahlteile für die neue Brücke vorbereitet. Ab November soll sie in mehreren Abschnitten über die Mulde geschoben werden. Im September 2028 sollen die ersten Autos über die neue Brücke fahren können. Fußgänger und Radfahrer können während der Bauzeit eine Behelfsbrücke nutzen.

Für die umliegenden Orte bedeutet die Sperrung mehr Verkehr. Bürgermeister Ferid Giebler sagt im radio SAW-Interview:

„Wir werden deshalb in einigen Ortslagen die Geschwindigkeit reduzieren, dass man dort gerade in den Bereich kurvig, Schule, Grundschule Friedersdorf auf 30 km/h reduzieren. Das zweite wird sein, dass der Schülerverkehr, die die zum Gymnasium wollen, oder zu den Grundschulen, werden sehr lange Fahrtwege haben, das lässt sich nicht vermeiden.“

Für Autofahrer gibt es zwei überregionale Umleitungen: Im Norden führt die Strecke über Friedersdorf, Muldenstein, Zschornewitz und Gräfenhainichen, im Süden über Löbnitz, Tiefensee, Bad Düben und Schwemsau. Für Anlieger gibt es außerdem eine örtliche Umleitung über Burgkemnitz und Schlaitz.

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