
In Magdeburg ist gestern der zweite Prozesstag zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zu Ende gegangen. Der Angeklagte Taleb A. hat sich zu seinen Motiven und der Amokfahrt an sich geäußert: Frust und Wut über den deutschen Rechtsstaat führten laut dem Angeklagten zu dem Anschlag, so seien etwa seine Anzeigen oder Theorien nicht ernst genommen worden. Dadurch habe er nur die Lösung gesehen zuzuschlagen oder auszuwandern. Den Anschlag hätte er 16 Monate lang geplant. Am Anschlagsabend hätte er keine Gründe gefunden es nicht zu tun, so Taleb A. Dass er Menschen verletzt oder getötet hat, hätte er während der Fahrt nicht gemerkt, das sei ihm erst am nächsten Tag klar geworden. Heute ist ein Tag Verhandlungspause. Am Donnerstag wollen die Nebenkläger und auch die Verteidigung den Angeklagten befragen.