
Die Universitätsfrauenklinik Magdeburg setzt heute ein sichtbares Zeichen: In leuchtendem Lila macht sie auf die besonderen Herausforderungen aufmerksam, mit denen Frühgeborene und ihre Familien starten müssen.
Wer in diesen Tagen an der Universitätsfrauenklinik Magdeburg vorbeikommt, sieht das Gebäude in kräftiges Lila getaucht. Anlass ist der Welt-Frühgeborenen-Tag, der weltweit genutzt wird, um auf die Situation von Frühchen aufmerksam zu machen. In Magdeburg werden Babys bereits ab 23 Schwangerschaftswochen versorgt – zu diesem Zeitpunkt sind sie etwa 30 Zentimeter groß und wiegen rund 500 Gramm.
Diese Kinder benötigen intensive medizinische Unterstützung, weil viele Organe noch nicht vollständig ausgereift sind. Die Klinik gehört zu den Einrichtungen, die besonders früh Geborene engmaschig betreuen und ihnen trotz schwieriger Startbedingungen bestmögliche Chancen geben.
In Deutschland ist ungefähr jedes zehnte Baby ein Frühchen – ein Anteil, der zeigt, warum Aktionen wie diese wichtig bleiben.