
Zum Start der Fußball-WM richtete sich der Blick der ganzen Welt auch auf die neuen Trikots der Spieler. Die Meinungen dazu gehen wie immer auseinander. Am Deutschlandtrikot gab es erneut Kritik, doch statt nur zu meckern, hat einer einfach gehandelt. Denn der Magdeburger Philipp Truxa hat ein ganz besonderes Hobby: in seiner Freizeit entwirft er Fußballtrikots.
Auch zur Fußball-WM hat er eigene Designs erstellt und auf Social Media geteilt. Die Resonanz dazu war so groß, dass seine Entwürfe viral gingen. Sogar Online-Shops fanden die Designs so ansprechend, dass sie sie kopierten und zum Verkauf anboten, meist günstiger als die Originaltrikots des DFB. Selbst auf einem Markt in Ägypten wurden seine Trikots verkauft.
Verdienen kann Truxa daran nichts, die Einnahmen landen bei den Online-Shops. Aus Spaß an seinem Hobby möchte er aber auch nicht dagegen vorgehen. Zudem bewegt er sich mit seinen Designs in einer rechtlichen Grauzone, da ihm die offizielle Genehmigung zur Nutzung von Logos der Verbände und Hersteller fehlt. Immerhin konnte er durch die hohe Reichweite seines viralen Videos etwas Geld verdienen.
Zu seinem Hobby kam er aus reiner Fanliebe. Als Fan des 1. FC Magdeburg schaut er bei Spielen besonders auf die Trikots. Vom Sondertrikot zum 50. Jahrestag des Europapokalsiegs war er jedoch so enttäuscht, dass er sich dachte, dass es auch besser geht. Also entwarf er selbst ein Trikot und hatte so viel Spaß daran, dass er seitdem regelmäßig neue Designs entwickelt.
