Mo, 23. März 2026
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Mehr als 140 Zeugen, verpasste Hinweise und Streit um Zuständigkeiten. Der Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt steht kurz vor dem Abschluss – jetzt wird am Abschlussbericht gearbeitet. Es gab zahlreiche Warnsignale – doch die blieben oft ohne Folgen. Der spätere Täter war mehrfach aufgefallen, unter anderem durch Drohungen und Ermittlungsverfahren. Auch Kollegen hatten Monate vor der Tat Hinweise gegeben. Trotzdem arbeitete er weiter als Arzt im Maßregelvollzug. Auch beim Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt sehen die Abgeordneten Lücken. So konnte der Täter trotz Betonbarrieren auf das Gelände fahren. Zudem gab es Diskussionen über Zuständigkeiten zwischen Stadt, Land und Polizei.