
Während in Magdeburg heute die zweite Verhandlung im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt läuft, steht der aktuelle Weihnachtsmarkt auf der Kippe. Das Landesverwaltungsamt hat Bedenken bei der Sicherheit. Und das trotz des Aufrüstens der Stadt etwa mit versenkbaren Pollern oder zusätzlichen 110 Steinen, die miteinander verbunden werden können.
Die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen würden nur Autos mit maximal 3,5 Tonnen Stoppen – heißt Lastwagen könnten diese Sperren durchbrechen. Die Anschaffung der nötigen Sperren dafür, ist erst für das nächste Jahr geplant. Das Landesverwaltungsamt fordert diesen Schutz aber schon jetzt, mit der Begründung, dass der Magdeburger Weihnachtsmarkt nach dem Anschlag im letzten Jahr, als Anschlagsziel in diesem Jahr noch interessanter wäre. Von der Stadt Magdeburg hieß es, dass höre man das erste Mal und wisse nicht, worauf diese Einschätzung konkret beruhe. Ob und wie der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nun stattfinden kann, muss nun noch geklärt werden.