Magdeburg: Ordnungsamt findet Vapes und Zigaretten bei Schülern

Stifte, Bücher, Brotbüchsen, mal ein paar Liebesbriefe - das alles gehört in den Schulranzen. Bei Kontrollen an Magdeburger Schulen hat das Ordnungsamt allerdings ganz andere Sachen entdeckt: Vapes, E-Zigaretten und Zigaretten.

Kontrolliert wurde an einer Gesamt- und einer Gemeinschaftsschule. Dabei wurden insgesamt 29 Minderjährige mit Vapes, E-Zigaretten oder Kippen erwischt.

Die Kontrollen sollen in den kommenden Wochen auch an weiteren Schulen weitergehen. Die Stadt will vor allem herausfinden, woher die Jugendlichen ihre Vapes und Zigaretten bekommen.

Denn: Der Verkauf von E-Zigaretten und Tabakwaren an Minderjährige ist verboten. Das gilt auch für nikotinfreie Vapes. Wer trotzdem an Jugendliche verkauft, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Auch wenn Eltern den Kauf erlauben, ändert das nichts am gesetzlichen Verkaufsverbot.

Auch ohne Nikotin nicht harmlos

Vapes sind für Jugendliche nicht nur wegen des möglichen Nikotins problematisch. Auch nikotinfreie Produkte enthalten Flüssigkeiten und Aromastoffe, die beim Erhitzen als Aerosol in die Lunge gelangen. Diese Stoffe können die Atemwege reizen oder schädigen.

Bei Vapes mit Nikotin kommt zusätzlich die Gefahr einer Abhängigkeit dazu. Und welche Folgen jahrelanges Dampfen hat, ist teilweise noch gar nicht bekannt.

Gerade bunte Einweg-Vapes mit süßen Geschmacksrichtungen können für Jugendliche attraktiv sein. Das Verbot soll deshalb auch verhindern, dass sie überhaupt früh mit dem Dampfen anfangen.

 

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