Neue Schule Magdeburg

Magdeburg: Neue Schule mit neuem Lernkonzept

13,4 Millionen Euro für Umbau der Schule in der Nachtweide investiert

Keine Klassenräume, keine festen Sitzplätze, kein Frontalunterricht – die Neue Schule in der Nachtweide in Magdeburg setzt auf ein völlig neues Konzept und hat dafür 13,4 Millionen Euro in den Umbau der Schule investiert.

Ja das Gebäude ist kaum wiederzuerkennen. Ursprünglich war das so ein klassischer DDR-Schulbau vom Typ Erfurt, den erahnt man aber nur noch in den Treppenhäusern. Wenn man das Gebäude betritt, erinnert hier eigentlich nichts mehr an Schule – bestätigt auch die Geschäftsführerin der Trägergesellschaft Birgit Heine:
„Ja, das stimmt. Wir sind hier ganz weggegangen vom Klassenzimmern und alle müssen zusammensitzen und zur gleichen Zeit das gleiche machen. Wir haben hier jetzt einen Raum geschaffen, in denen Kinder jahrgangsübergreifend und an Themen orientiert arbeiten können.“

Statt Klassenzimmern gibt es hier Projekträume, Werkstätten, Tech- und Sincelabs und eine Lehrküche. Alles ist für die Schüler jederzeit nutzbar – die Lehrer begleiten das Lernen eher, statt Wissen frontal auf die Schülerinnen und Schüler herabregnen zu lassen.
„Gerade heute sehen wir, dieses reelle Arbeiten und wirklich tun, machen und ausprobieren, das ist unheimlich wichtig, um seine Grenzen zu testen, um zu lernen was man kann und was in der Gemeinschaft besser geht. Das trägt fürs Leben.“

Zum Konzept gehört auch die Berufsorientierung, die ab der 7ten Klasse fest im Lernalltag der Schüler verankert ist.
„Bestenfalls wissen sie, wenn sie aus der Schule kommen was sie können und wo sie hinwollen. Wenn wir das schaffen, das wär doch super.“

Im Schulgebäude stehen noch letzte Restarbeiten an, im Februar dürfen die Schüler einziehen.

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