
Bei möglichen Großlagen schnell und verlässlich reagieren – das ist eigentlich immer das Ziel der Rettungskräfte. In Magdeburg haben sich das Klinikum, die Uniklinik und die Stadt jetzt für eine neue Lösung bei Großschadensereignissen geeinigt.
Ein digitales System soll hier künftig helfen. Darüber erhalten die Rettungskräfte ein aktuelles Lagebild, was sich sekündlich selbst aktualisiert. Bedeutet: sie wissen jederzeit wo noch Betten frei sind, wie viele Patienten schon auf dem Weg ins Krankenhaus sind oder wie viele Verletzte es noch am Unfallort gibt.
Außerdem ist bei Großschadenslagen künftig eine Dauervideokonferenz zwischen der Leitstelle und den Kliniken geplant. Das entlastet dann künftig die Leitstelle. Hintergrund für diese Überlegungen war die Amokfahrt über den Magdeburger Weihnachtsmarkt.