ein gedeckter Tisch in einem Restaurant

Magdeburg: Lage im Gastgewerbe bleibt angespannt

Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen – das sollte die Gastronomie eigentlich entlasten. Trotzdem bleibt die Lage für viele Restaurants und Hotels in Sachsen-Anhalt schwierig. Beim Jahresauftakt des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands in Magdeburg wurde klar: Die Steuererleichterung hilft – aber sie löst nicht alle Probleme. Vor allem hohe Energie- und Lebensmittelpreise sowie gestiegene Personalkosten setzen die Betriebe weiter unter Druck. Besonders die gestiegenen Lohnkosten durch den höheren Mindestlohn machen vielen Betrieben zu schaffen. Für viele Gastronomen heißt es deshalb erstmal, finanziell wieder etwas Luft zu bekommen und Rücklagen aufzubauen. Preissenkungen für Gäste seien daher nicht zu erwarten. Der Verband fordert außerdem flexiblere Arbeitszeiten: Statt einer täglichen Höchstarbeitszeit soll eine Wochenobergrenze gelten, um Dienstpläne besser an Spitzenzeiten anzupassen.

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