
Ein Verein kann eigentlich kaum ein schöneres Problem haben: Es kommen einfach immer mehr Menschen zum Training. Beim HKC aus Magdeburg sind es inzwischen rund 850 Mitglieder – und so langsam wird’s richtig kuschelig.
Volle Kurse, volle Umkleiden und ein Schuhregal, das längst an seine Grenzen kommt. „Man muss sich schon seinen Weg durchkämpfen. Das geht in den Umkleiden so weiter. Da muss man sich auch schon mal auf dem Boden umziehen“, erzählt Bianca Walsleben vom HKC.
Und auch in den Trainingskursen wird es eng. Deshalb will der Verein seine Trainingsflächen verdoppeln und außerdem die Umkleiden erweitern.
Die gute Nachricht: Das eigentliche Bauprojekt ist bereits finanziert – unter anderem aus Rücklagen des Vereins und mit Fördermitteln.
Für die Ausstattung des neuen Bereichs braucht der HKC allerdings noch Unterstützung. Dafür hat sich der Verein etwas Besonderes einfallen lassen: eine Crowdfunding-Aktion.
Einen Monat lang sind jeden Tag kleine Aktionen geplant. Damit will der Verein zeigen, was hinter dem HKC steckt – und natürlich möglichst viele Menschen für das Projekt begeistern.
Wer helfen möchte, muss dabei nicht unbedingt Geld spenden. Auch Sachspenden sind willkommen.
Gebraucht werden unter anderem Bänke, Kraftgeräte, Elastikbänder, Matten und weitere Trainingsausstattung.
Und warum ist der HKC eigentlich so beliebt?
„Uns macht besonders, dass wir ein Familienverein sind – da stecken Werte dahinter“, sagt Bianca Walsleben. Disziplin gehöre natürlich dazu, aber genauso wichtig seien Respekt und das Miteinander. Ein Spruch bringt es auf den Punkt: „Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.“
Und der HKC hat noch eine Besonderheit: Als bislang einzigartiger Verein in Sachsen-Anhalt bietet er auch Karate im Rollstuhl an.