
Hitze, Trockenheit und kaum Regen lassen die Elbe in Magdeburg weiter schrumpfen. Der Pegel an der Strombrücke ist auf einen historischen Tiefstand von nur 37 Zentimetern gefallen.
Immer mehr Sandbänke werden sichtbar, das Wasser der Elbe zieht sich zurück. Die anhaltende Trockenheit und der fehlende Regen machen sich inzwischen deutlich bemerkbar. In Magdeburg wurde an der Strombrücke jetzt ein Pegelstand von gerade einmal 37 Zentimetern gemessen – ein historischer Tiefststand.
Das niedrige Wasser hat auch konkrete Folgen für die Schifffahrt. Güterverkehr auf der Elbe gibt es voraussichtlich bis September nicht mehr. Auch die Ausflugsschiffe der Weißen Flotte können nicht mehr wie gewohnt vom Petriförder starten.
Die Fahrten beginnen stattdessen am Schiffshebewerk Rothensee. Auch die Gierseilfähre in Westerhüsen ist von dem niedrigen Wasserstand betroffen und musste ihren Betrieb einstellen.
Damit wird die Elbe in Magdeburg zunehmend zum sichtbaren Zeichen der anhaltenden Trockenheit – und der niedrige Pegel sorgt längst nicht mehr nur für ungewöhnliche Bilder, sondern auch für Einschränkungen im Alltag und bei der Schifffahrt.