Blumen liegen neben einer Gedenkplatte an den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, im Hintergrund sind Geschäfte des Weihnachtsmarkts zu sehen

Magdeburg: Abschlussbericht zum Weihnachtsmarkt-Anschlag

Berge von Akten, zahlreiche Sitzungen und 140 Zeugen – der Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat seine Arbeit beendet. Die Koalitionsfraktionen haben nun den Abschlussbericht vorgelegt und fordern Konsequenzen für die Sicherheitsstrukturen im Land. 

Im Mittelpunkt des Abschlussberichts steht vor allem die Frage, wie Risiken künftig früher erkannt werden können. Dafür soll ein neues Bedrohungs- und Gefährdermanagement entstehen, das Informationen besser bündelt und Behörden enger zusammenarbeiten lässt.  Außerdem fordern die Koalitionsfraktionen klarere Zuständigkeiten, verbindliche Sicherheitsstandards sowie Änderungen im Veranstaltungs- und Strafrecht. 

Parallel dazu prüfen Ermittler in Naumburg weiter, ob es im Vorfeld des Anschlags mögliche Versäumnisse beim Sicherheitskonzept gegeben hat. Konkrete Ermittlungen gegen einzelne Verantwortliche gibt es bislang nicht.

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