
Im Jerichower Land besteht derzeit der niedrigste Versorgungsgrad im zahnärztlichen Bereich. Verglichen mit den anderen Landkreisen ist die Versorgung hier zurzeit am schwierigsten, sagte uns ein Sprecher der Kassenzahnärztlichen Vereinigung.
Auf einen Zahnarzt kommt hier die höchste Zahl an Einwohnern in ganz Sachsen-Anhalt. Um rechnerisch einen Versorgungsgrad von 100 Prozent zu erreichen, wären im Landkreis rund 20 zusätzliche Zahnärzte notwendig.
Mit einem Stipendienprogramm versucht der Landkreis gegenzusteuern. Für insgesamt 8 Studenten gibt es jeweils 800 Euro pro Monat. Die Studenten können dabei in Deutschland studieren, aber auch an der Partneruniversität Pécs in Ungarn. Sie verpflichten sich nach ihrem Studium im Jerichower Land zu arbeiten und zwar mindestens so lange, wie sie gefördert wurden.
Drei Stipendienplätze sind noch frei. Bewerbungsschluss ist Ende Juli. Alle Infos zum Stipendium findet Ihr hier.