Holländermühle in Jerichow

Jerichow: Holländermühle wird saniert

Im September soll sie sich wieder drehen

Die Holländermühle in Jerichow ist die letzte von ehemals sieben in der Stadt. Damit sie noch lange steht und besichtigt werden kann, lässt sie die Stadt seit rund zwei Monaten sanieren.

Die neuen hellbraunen Holzschindeln fallen sofort ins Auge, wenn man an der Holländerwindmühle ankommt. Hier hat sich was getan. Viele der alten, morschen Holzschindeln wurden ausgetauscht, damit das Dach wieder dicht ist. Ewig wird dieser Farbunterschied aber nicht zu sehen sein, erklärt Stefan Rockrohr vom Bauamt der Stadt:

„Die alten Schindeln sind natürlich stark vergraut durch die Witterung und die neuen Schindeln passen sich dem an. Wird natürlich jetzt ´ne ganze Weile dauern. Also wir reden da nicht von zwei Wochen. Das wird schon sicherlich anderthalb/ zwei Jahre dauern, bis die dann die Farbgebung der alten Schindeln angenommen haben.“ 

Was von außen nicht zu sehen ist: Auch unter der Haube der Mühle – also der Teil des Daches, an dem die Flügel montiert sind - hat sich einiges getan.

„Wir haben das Getriebe saniert, das ist auch alles aus Holz. Des Weiteren ist der Kopf der Mühle, oder Haube nennt man sie auch, gesichert worden, dass die nicht durch Wind nach vorne kippen kann und sich nicht mehr verdrehen lässt.“ 

Alles fest und sicher also... Nur die Flügel der Windmühle – die sollen sich wieder drehen können. Ausgewuchtet sind sie schon. Demnächst werden sie noch mit Segelleinen bespannt. Läuft alles nach Plan, geht es am 14. September – am Tag des offenen Denkmals - sprichwörtlich wieder rund an der Holländerwindmühle in Jerichow.

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