Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff auf einer Brücke am Stausee Kelbra in Mansfeld-Südharz

Hochwasser: Haseloff am Stausee Kelbra

Ministerpräsident verschafft sich Bild der Lage

Die Blicke richten sich auf die Talsperre Kelbra, von der Wasser abgelassen wurde. Im Dorf Mönchpfiffel-Nikolausrieth in Thüringen drohte deshalb, dass etwa 30 Häuser überflutet werden, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag mitteilte. Einsatzkräfte hätten dort 6000 Sandsäcke am Flussufer aufgebaut, um dies zu verhindern. Das Wasser stand den Angaben zufolge etwa zehn Zentimeter unterhalb der Uferkante.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat sich heute von Landrat André Schröder in der Leitstelle des Landkreises und vor Ort am Stausee in Kelbra ein eigenes Bild von der Lage gemacht. Dabei hat er den vielen Einsatzkräften für ihre Arbeit in den vergangenen Tage ausdrücklich gedankt.

Landrat Schröder erklärte: „Alle bisher veranlassten Maßnahmen haben vorerst Bestand. Hohe Wachsamkeit bleibt geboten. Auch in den kommenden Tagen bleibt die höchste Alarmstufe 4 entlang der Helme erhalten. Alle technischen Anlagen sind engmaschig zu kontrollieren. Aufgrund der hohen Anstaumenge im Stausee werden das maximale Flussbett und die Rückhalteflächen noch viele Tage genutzt werden müssen. Überflutungen von Ortschaften und Evakuierungen stehen derzeit nicht auf der Tagesordnung. Ich bin stolz auf unsere Feuerwehren, die Arbeit unseres Krisenstabs und der Leitstelle, sowie auf die helfenden Hände des Technischen Hilfswerkes und der freiwilligen Helfer. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden klappt!“

Seite teilen