
Es zieht, krampft, pocht oder pulsiert. Schmerzen – insbesondere chronische Schmerzen – können sich auf unterschiedliche Arten äußern und Betroffenen das Leben schwer machen. Viele Frauen und Männer aus dem Osten Deutschlands können davon sprichwörtlich ein Lied singen. Denn in keinem westlichen Bundesland ist die Zahl der Schmerzpatienten höher als hier. Allein in Sachsen-Anhalt sind je 10.000 Einwohner rund 570 Menschen betroffen. Mögliche Gründe sind die Demografie sowie soziale Faktoren.
2023 zeigte der Morbiditäts- und Sozialatlas der Krankenkasse Barmer: Chronische Schmerzen treten in den neuen Bundesländern – insbesondere Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt – besonders häufig auf. In Sachsen-Anhalt sind die meisten Fälle aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz bekannt.
Allerdings sind andauernde Schmerzen kein territorial begrenztes, sondern ein bundesweites Problem. So zeigen Untersuchungen, dass in der gesamten Bundesrepublik rund zwölf Millionen Menschen an einem chronischen Schmerzreiz leiden. Gehörst Du zu ihnen, kannst Du Dir bei Anbietern wie CannGo medizinisches Cannabis verschreiben lassen.
Die Ursachen, die zu einem sogenannten Dauerschmerz führen, können vielfältig sein. So können sich etwa Rückenschmerzen durch eine falsche Körper- oder Sitzhaltung zu einem lang anhaltenden Gesundheitsproblem entwickeln.
Zu den Erkrankungen, die direkt oder indirekt zu chronischen Schmerzen führen, gehören etwa Rheuma, Diabetes mellitus oder Arthrose. Ebenso ist Fibromyalgie als chronische Schmerzerkrankung bekannt, die sich durch ausstrahlende Schmerzen in Muskeln und Sehnen bemerkbar macht.
Das Risiko einer chronischen Schmerzerkrankung nimmt zwar im Laufe des Lebens zu. Allerdings kann die Symptomatik bereits in jungen Jahren auftreten. So leiden in Sachsen-Anhalt unter den 40- bis 49-jährigen rund 350 von 10.000 Menschen unter dem Dauerschmerz. Bei den 50- bis 59-jährigen sind es über 740 Fälle je 10.000 Einwohner.
Dabei kann sich die Art der Schmerzen durchaus unterscheiden:
Werden die Schmerzen weder durch eine direkte Verletzung, eine Entzündung noch durch eine Nervenschädigung ausgelöst, kann es sich um dysfunktionale Schmerzen handeln. Gemeint ist ein Schmerzreiz, der auf keine bekannte Ursache zurückzuführen ist.
So tritt etwa im Fall einer Fibromyalgie ein chronischer Muskel- oder Sehnenschmerz auf, ohne dass es eine körperliche Ursache gibt. Auch ein Reizdarmsyndrom sowie die interstitielle Zystitis – die chronische Form der Blasenentzündung – können zu dysfunktionalem Dauerschmerz führen.
Nur bei wenigen Schmerzerkrankungen ist die Ursache für den chronischen Schmerz benennbar. Etwa bei Arthrose oder der rheumatischen Arthritis.
In vielen anderen Fällen entwickelt sich der Schmerzreiz schleichend über einen längeren Zeitraum. Er intensiviert sich und breitet sich zunehmend im Körper aus. Bei solch verselbstständigten Schmerzen lässt sich der eigentliche Auslöser später kaum noch herausfinden.
Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Partnerinhalt und entstand in Zusammenarbeit mit der CANNGO (EQUIOM CAPITAL INVEST Sp.zo.o.)