
Wer irgendwo gräbt, stößt manchmal auf Überraschungen. Genau das ist jetzt in Hettstedt passiert.
Beim Abriss der alten Großbäckerei ist ein unterirdischer Behälter entdeckt worden. Das Bauwerk ist an mehrere Leitungen und Kanäle angeschlossen – doch niemand weiß genau, wofür es früher genutzt wurde. Jetzt hoffen die Verantwortlichen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Menschen, die früher mit der Großbäckerei Hettstedt zu tun hatten, am Bau beteiligt waren oder jemanden kennen, der sich erinnern könnte.
Vermutet wird, dass es sich um eine Regenwasserzisterne oder einen Löschwasserbehälter handeln könnte. In der Nähe gibt es außerdem einen Schacht, von dem in etwa fünf bis sechs Metern Tiefe Leitungen in drei Richtungen verlaufen. Die Bauarbeiten sind vorerst gestoppt. Denn noch ist unklar, ob die Leitungen entfernt werden müssen oder im Boden bleiben können.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Bauamt der Stadt Hettstedt zu melden – per Mail an bauamt@hettstedt.de.