
Stille statt Mittelalter-Trubel – fast ein Jahr lang war die Burg Falkenstein im Harz wie eingefroren, Besucher waren hier nicht erlaubt. Am Samstag soll sich das wieder ändern.
Zuerst war die Burg Falkenstein geschlossen, weil hier geplante Sanierungsarbeiten anstanden. Dann hat sich aber ein Teil der Mauer gelöst und die Arbeiten nochmal deutlich nach hinten verschoben. Ausgerechnet am Besuchereingang, am Krummen Tor, kam tonnenschweres Geröll runter – für Besucher war hier erstmal gar kein Eintritt mehr möglich. Daher musste auch die Ringmauer noch mit saniert werden. Natürlich denkmalgerecht. Das hat gedauert und gekostet: rund 1,2 Millionen Euro.
Bis Ende des Jahres wird hier noch gearbeitet. Zum Beispiel im Bereich des Zwingers. Trotzdem kann der Betrieb hier ab Samstag wieder starten. Dann direkt mit einem Tag der offenen Tür und freiem Eintritt. Die ersten 50 Besucher, die sich an der Museumskasse melden, bekommen wahlweise eine Freikarte für ein Minne-Turnier oder eine Projektwoche. Ansonsten ist auf der Burg Falkenstein am Samstag ordentlich Action geplant: Mit einem Ritterspektakel, Mittelaltermusik, Schaukochen, Seifenschnitzen und vielem mehr.