Klinikum Bergmannstrost Halle

Halle: Klinikum Bergmannstrost behandelt Schweizer Brandopfer

Junger Mann mit Verbrennungen und Inhalationstrauma

In der Silvesternacht brannte es in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana Dabei kamen 40 Menschen ums Leben, rund 120 wurden schwer verletzt. Einen der Verletzten behandeln Ärzte im halleschen BG Klinikum Bergmannstrost.

Der junge Mann ist unter 20 Jahre alt und hat schwerste tiefe Verbrennungen. Außerdem leidet er an einem Inhalationstrauma, weil er heiße Luft und Ruß einatmete. Vor einer Woche kam er ins Klinikum.

Die Ärzte operierten ihn bereits zweimal, am Freitag, 9. Januar, steht die dritte OP an. Der junge Mann ist den Umständen entsprechend stabil, hat aber noch einen weiten Weg vor sich, sagte uns eine Unternehmenssprecherin.

Er wird weiterhin beatmet, beginnt jedoch wieder selbstständig zu atmen. Das Brandverletztenzentrum in Halle verfügt über acht Spezialbetten und höchste Hygienestandards. Jährlich behandelt das Klinikum über 100 Patienten mit schweren Brandverletzungen.

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