
Halle rüstet sich für eine der größten Brückensanierungen der kommenden Jahre: Die Stadt erneuert die Brücken am Rennbahnkreuz und über den Holzplatz.
Insgesamt werden drei Brücken mit jeweils zwei Teilbauwerken abgerissen und durch moderne Neubauten ersetzt. Bis Anfang 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten liegen bei rund 11 Millionen Euro – finanziert mit Landesmitteln.
Bereits seit Freitag, 22. August 2025, ist die Straße "Am Holzplatz" voll gesperrt. Bis zum BWG-Erlebnishaus bleibt die Zufahrt möglich, allerdings nur über die Wilhelm-Jost-Straße. Dort regelt eine Ampel den einspurigen Verkehr über die Genzmer Brücke. Die Umleitung in Richtung Mansfelder Straße führt über die Glauchaer Straße, den Glauchaer Platz und den Hallorenring.
Ab Montag, 25. August 2025, gilt eine neue Verkehrsführung: Der gesamte Verkehr wird einspurig in beide Richtungen über die Südfahrbahnen der Magistrale geführt. Auch am Rennbahnkreuz müssen sich Autofahrer auf Engpässe einstellen – die unteren Ebenen können während der Bauarbeiten ebenfalls nur einspurig befahren werden.
Zunächst werden die nördlichen Brückenbereiche am Rennbahnkreuz und am Holzplatz abgerissen. Am ersten Septemberwochenende folgt die Sperrung der Unterführung am Rennbahnkreuz in Richtung B 80. Eine Woche später beginnt voraussichtlich der Abriss der zweiten Nordbrücke Richtung Gimritzer Damm. Schritt für Schritt sollen dann auch die südlichen Brücken erneuert werden.
Trotz der massiven Bauarbeiten betont die Stadt Halle: Eine komplette Vollsperrung der Magistrale ist nicht vorgesehen. Der Verkehr soll während der gesamten Bauzeit einspurig in beide Richtungen fließen können – wenn auch mit Einschränkungen, die Autofahrer in den nächsten Jahren immer wieder Geduld abverlangen werden.