Europäische Staatsanwaltschaft hat 59-Jährigen Mann aus Blankenburg angeklagt

Das Landgericht in Magdeburg prüft die Anklage in einem millionenschweren Wirtschaftsprozess. Die Europäische Staatsanwaltschaft hat hier Anklage wegen Mehrwertsteuerbetrug in Höhe von 20 Millionen Euro erhoben. Das Gericht muss nun noch über die Zulassung der Klage entscheiden. Die Europäische Staatsanwaltschaft hat einen 59-Jährigen Mann aus Blankenburg, zwei seiner Familienmitglieder und zwei weitere Menschen angeklagt. 

Sie sollen von Polen aus Kraftstoffe nach Deutschland eingeführt und dabei Steuern hinterzogen haben. Sie hätten den Kraftstoff als Schmieröl aus Polen eingeführt und in Deutschland umgefüllt und als Diesel deklariert, um vorzutäuschen, dass die Energiesteuer entrichtet wurde – so die Anklage. Der 59-Jährige informelle Geschäftsführer sitzt nach einer Razzia in Blankenburg seit Juni in Untersuchungshaft. Lässt das Landgericht die Anklage zu, drohen den Beschuldigten bis zu 10 Jahre Haft.

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