
In der Nähe der Biosphärenreservats-Verwaltung am Kapengraben Oranienbaum ist ein Elch gesichtet und fotografiert worden. Erste Hinweise auf ein großes Säugetier, dass an den Obstbäumen frisst gab es bereits am Mittwoch. Zahlreiche Spuren im Schnee, wiesen schon wegen ihrer Größe auf einen Elch hin. Eine installierte Wildkamera lieferte Donnerstag-Abend die Bestätigung: Es ist ein Elch!
Elche kommen seit vielen Jahren gelegentlich aus Osteuropa, vorwiegend aus Polen, als seltene Gäste nach Deutschland. Der Elch lebt größtenteils als Einzelgänger in lichten Wäldern mit Freiflächen, wo er sich als Wiederkäuer von Rinde und Blättern und jetzt im Winter auch von Zweigen, Sträuchern und dem Grün der Nadelbäume ernährt. Die weltweit größte Hirschart erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 2,30 Metern und wiegt bis zu 700 Kilo. Die Größe und Geschwindigkeit der Tiere erfordert auf den Straßen in der Nähe der Sichtungen erhöhte Aufmerksamkeit insbesondere nachts und in der Dämmerung, da Unfälle mit Elchen gefährlicher sind.
Daher ist es ratsam, Elchen auszuweichen und eine Kollision zu vermeiden.