
Alle reden ja gerade wieder über die BAföG Reform. Da soll sich ja einiges tun, damit Studierende im teuren Alltag besser über die Runden kommen.Was genau ist denn da eigentlich geplant?
Ziel ist es, Studentinnen und Studenten spürbar zu entlasten. Vor allem soll die Wohnkostenpauschale raufgehen, weil die Mieten einfach explodiert sind. Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt, soll künftig 440 Euro im Monat bekommen – aktuell sind das noch 380 Euro. Insgesamt soll es mehr Geld geben und durch höhere Freibeträge sollen auch mehr Leute überhaupt BAföG bekommen. Das Ganze soll einfacher und digitaler werden, damit die Anträge schneller durchgehen und weniger Bürokratie drinsteckt.
Wie weit sind wir denn?
Im Moment steht das Ganze komplett in der Schwebe. Die Reform ist zwar grundsätzlich geplant, aber ein fertiges Gesetz gibt es noch nicht. Aktuell wird in der Koalition noch heftig über die Finanzierung diskutiert. Bundesforschungsministerin Bär bremst mit Verweis auf die Haushaltslage. Sie meint, Studierende könnten auch nebenher jobben. Die SPD will die Reform dagegen unbedingt durchsetzen. Weil sich das Ganze gerade so zieht, ist im Moment völlig unklar, wann oder ob das Geld überhaupt kommt.