Vereinsvorsitzender Matthias Haak vor dem Schwimmbecken in dem Bäume wachsen

Das Bergbad Petersberg soll zum Ferienpark werden

Förderverein beauftragt Machbarkeitsstudie

Im Sommer einfach ins Freibad und ab in die blauen Fluten springen, das geht Petersberg im Saalekreis schon seit 2002 nicht mehr. Der Ort hat sich zu einem Lost Place entwickelt, doch jetzt gibt es Pläne, das zu ändern. Wo einst das Wasser sprudelte und die Kinder tobten, hat sich die Natur das Gelände zurückgeholt. Bäume wachsen im Schwimmbecken, Wege und Gebäude sind überwuchert. Der Förderverein Petersberg will dem verfallenen Bergbad jetzt wieder Leben einhauchen und hat vor kurzem 21.000 Euro zur Entwicklung einer Machbarkeitsstudie vom Land Sachsen-Anhalt bekommen. Vereinsvorsitzender Matthias Haak erklärt das Vorhaben. 

"Plan ist, das ganze Areal, das alte Bergbad, das sind 3,5 Hektar plus 1,5 Hektar Parkplatzfläche, wiederzubeleben. Es war bis 2002 ein Bad, also ein sehr gut genutztes Bad, aber leider haben die finanziellen Mittel damals nicht gereicht. Und jetzt wollen wir einen Freizeit- und Ferienpark aus dem gesamten Areal gestalten und dazu die alten Badebecken wiederbeleben. Dafür soll jetzt eine Machbarkeitsstudie mithilfe der Fördermittel erstellt werden, um zu schauen, ob die Konzeptidee auch langfristig tragbar ist."

Neben der Wiederbelebung des Schwimmbads geht es dem Vereinsvorsitzenden auch darum, Touristen eine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort zu bieten.

"Es soll eine Freizeit- und Ferienanlage entstehen, mit Holzblockhütten, mit integrierten Stallanlagen, also Esel und Pferd, sodass man eine Art Ferien auf dem Bauernhof, allerdings nur mit Pferden und Eseln machen kann. Und als Nebeneffekt dann Freizeit und Tourismus, dass man dann, wenn man hier Übernachtungsgäste hat, Beachvolleyball oder Minigolf oder im Sommer halt das Bad."

Ende 2026 soll es dann ein Ergebnis geben, ob der Plan des Vereins umsetzbar ist.

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