Das ändert sich

Das ändert sich im September

Wahlen in drei Bundesländern

Im September stehen gleich mehrere wichtige Wahlen an. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Am 20. September folgen die Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin und zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern. Damit wird der September zu einem wichtigen Wahlmonat in Deutschland.

Bundesweiter Warntag

Am 10. September findet der nächste bundesweite Warntag statt. Dabei werden verschiedene Warnsysteme in Deutschland getestet. Dazu gehören unter anderem Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast. Wer an diesem Tag eine Warnmeldung auf seinem Handy erhält, muss sich deshalb zunächst keine Sorgen machen. Der Warntag dient dazu, die Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen.

Mehr Geld für Zeitarbeiter

Ab dem 1. September bekommen Tarifbeschäftigte in der Zeitarbeit 2,5 Prozent mehr Gehalt. Eine weitere Erhöhung um 3,5 Prozent ist für April 2027 vorgesehen.

Neues Gewährleistungs-Label

Ab dem 27. September müssen Händler für Waren ein EU-weit einheitliches Gewährleistungs-Label bereitstellen. Es soll Verbrauchern auf einen Blick zeigen, dass ein gesetzlicher Gewährleistungsanspruch besteht und wie lange dieser gilt. Für freiwillige Herstellergarantien gibt es zusätzlich ein neues GARAN-Label.

Neue Verpackungsregeln werden zunehmend sichtbar

Die neue EU-Verpackungsverordnung ist bereits seit dem 12. August in Kraft und wird auch im September weiter umgesetzt. Sie soll Verpackungsmüll reduzieren und das Recycling verbessern. Hersteller müssen stärker auf recyclingfähige Materialien und umweltfreundlichere Verpackungen achten. Für Verbraucher werden die Änderungen zunächst nur teilweise sichtbar sein, langfristig sollen nachhaltigere Verpackungen aber zum Standard werden.

Mehr Möglichkeiten bei der Steuerberatung

Ab dem 1. September 2026 können Lohnsteuerhilfevereine mehr Menschen bei der Steuererklärung helfen. Bisher gab es bestimmte Grenzen beim Einkommen. Wer zum Beispiel neben seinem Gehalt noch Geld mit einer vermieteten Wohnung verdient hat, durfte sich deshalb manchmal nicht von einem Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen. Diese Grenzen werden jetzt teilweise abgeschafft. Dadurch können künftig auch Menschen Hilfe bekommen, die bisher ausgeschlossen waren. Das ist vor allem für Arbeitnehmer, Rentner und Vermieter interessant. Einfach gesagt: Mehr Menschen können künftig ihre Steuererklärung von einem Lohnsteuerhilfeverein machen lassen.

Strengere Regeln gegen Greenwashing

Ab dem 27. September gelten EU-weit strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitswerbung. Unternehmen dürfen dann nicht mehr ohne Weiteres mit Begriffen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimaneutral“ werben, wenn diese Aussagen nicht ausreichend belegt werden können. Auch Nachhaltigkeitssiegel und pauschale Umweltversprechen werden stärker eingeschränkt. Für Verbraucher soll dadurch leichter erkennbar werden, welche Umweltversprechen tatsächlich nachvollziehbar sind.

Smarte Geräte müssen Daten zugänglich machen

Ab dem 12. September müssen neu auf den Markt gebrachte vernetzte Produkte ihre erhobenen Daten zugänglich machen können. Das betrifft zum Beispiel Smartphones, Fernseher oder Autos. Verbraucher sollen dadurch mehr Kontrolle über die Daten bekommen, die ihre vernetzten Geräte erzeugen.

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